"Nördlingen ist eine schöne Stadt. Wer die Vergangenheit liebt, findet hier wertvolle Kunstwerke, wohlgeordnete, interessante Museen und eine Fülle historisch bedeutender Gebäude. Den Freunden von Theater, Musik und Malerei werden das ganze Jahr über Veranstaltungen von hohem Rang angeboten. Die reizvolle Landschaft des Rieses lädt zu erholsamen Spaziergängen und Wanderungen ein. Nördlingen ist aber auch eine moderne Stadt. Sie bietet ihren Bewohnern günstige Einkaufsmöglichkeiten in leistungsfähigen Geschäften, vielfältige Arbeitsplätze, vor allem in einer breit gefächerten Industrie, und stellt ein lückenloses Angebot an Schulen zur Verfügung. Eine breite Palette an Freizeiteinrichtungen, moderne Bäder und Sportanlagen laden zu erholsamen Stunden ein. Nördlingen ist eine Stadt, in der es sich gut leben läßt." Paul Kling, Oberbürgermeister
AdKV - Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine
Die ersten Kunstvereine wurden in den Anfängen des vorigen Jahrhunderts gegründet. Sie waren Ausdruck für ein erstarkendes bürgerliches Gestaltungsinteresse gesellschaftlicher kultureller Angelegenheiten, sie wollten als Bildungsvermittler zwischen Bürgern und Künstlern fungieren und als Ort der Information über Gegenwartskunst wirken. Grundsätzlich hat sich an diesen Anforderungen bis heute nichts geändert, obgleich das Selbstverständnis der deutschen Kunstvereine immer wieder an der sich verändernden kulturellen Situation des Landes überprüft werden muß. Um die selbstgestellten Aufgaben über den regionalen Rahmen hinaus auf nationaler und internationaler Ebene wirkungsvoll wahrzunehmen und die institutionellen Interessen im öffentlichen Leben der Bundesrepublik Deutschland angemessen vertreten zu können, haben sich die Kunstvereine 1980 zu einer Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine zusammengeschlossen. Heute sind dort über 200 Kunstvereine vertreten, in denen mehr als 100.000 interessierte Bürger organisiert sind; die Anzahl ist steigend, nicht zuletzt dank des Engagements für Kunst und Künstlerförderung von zahlreichen Menschen in den neuen Bundesländern.
www.artreader.com
Dieser Katalog, welcher vom Verlag Reiner Brouwer herausgegeben wird, bietet ausführliche Informationen über Museen, Galerien, Ausstellungen, Termine, Auktionen, Messen und Szenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Ganze erfolgt nach einem sehr übersichtlichen Prinzip. Deutschland wird in 10 Sektoren geliedert, wobei diese Sektoren den Postleitzahlen folgen. Pro Sektor wird eine "Kunststadt" mit Stadtinfos und Veranstaltungstipps vorgestellt. Alle Städte, in denen wichtige Ausstellungen zu sehen sind, können im jeweiligen Kunstraum gefunden werden. Stadtpläne sowie Künstlerregister und Stadtregister erleichtern zusätzlich die Orientierung.
Die 1994 gegründete Künstlergruppe maximal, das sind Isa Dahl, Thomas Heger, Rolf Kilian, Bernd Mattiebe, Rainer Schall, Daniel Wagenblast und Bernhard Walz. Die sieben Künstler haben sich während des Studiums an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart kennengelernt, hatten schon zu Studienzeiten eigene und individuelle künstlerische Standpunkte im Auge, die sie zu diskutieren begannen. Nach dem Studium ging es darum, dies fortzusetzen. »Jeder Künstler, einmal aus dem behüteten Freiraum der Akademie in die Notwendigkeit entlassen, um sich nun in dem Kunstgeschehen mit seinen Werken zu behaupten, braucht ein Netzwerk nicht nur zur Vermarktung, sondern vielmehr auch zur Diskussion, zur kritischen Überprüfung und Fortentwicklung seiner Arbeit, als Gegenpol zum individuellen und einsamen Ringen im Atelier« (Werner Meyer, Direktor der Kunsthalle Göppingen, im Katalog »Die Ausstellung - die Künstlergruppe maximal«). Seit nun zehn Jahren treffen sich die sieben Künstler regelmäßig in den Ateliers, diskutieren über Kunst, über die entstandenen Arbeiten und planen gemeinsame Projekte wie identity rooms- wohnenträumen.
Die Kunst an der Plakatwand aus Karlsruhe gibt es seit 1988. Was mit einem Kunstwerk im Plakatwandformat 260 mal 360 Zentimeter begann, ist längst ein Projekt mit über 16 Künstlern und hat internationale Dimensionen angenommen. Die bisherigen Ausstellungsorte reichen von Karlsruhe, Prag, Bad Boll, Hildesheim. Straßburg. Wörth, Paris und Übertingen über Nancy bis nach England (Oxford/Nottingham). Zu sehen waren die Bilder nicht nur auf Wiesen, in Parks oder auf Plätzen, sondern auch an Wänden historischer Gebäude wie an der Zitadelle von Straßburg.
Das Programm der 1998 gegründeten Galerie baut auf dem Bestand zeitgenössischer Malerei, Zeichnung, Grafik und Skulptur auf, welche die Galeristin Dorothea Brenner seit 15 Jahren zusammengetragen hat. Schwerpunkt bilden neben der konkret-konstruktiven Malerei (Georg Karl Pfahler, Günther C. Kirchberger), die zum Teil aus dem deutschen Informel erwuchs, die für den deutschen Südwesten so bestimmende Richtung des Realismus, der unterschiedliche stilistische Ausprägungen hat (HAP Grieshaber, Roland Dörfler, Romane Holderried-Kaesdorf, Helmut Goettl, u.a.)
Im Spannungsfeld von Figuration und Abstraktion, was eine Vielzahl der vertretenen Künstler beschreibt, bewegt sich gleichfalls die jüngere Generation, wie Isa Dahl (geb. 1965, Schülerin von D. Krieg), Regina Baumhauer (Schülerin von M. Baumgartl) und Peter Guth (geb. 1957, Schüler von R. Schoofs), deren malerisches, konzeptuelles bzw. grafisches Werk den künstlerischen Sensualismus unserer Zeit auf eindrucksvolle Weise dokumentiert. Eine Zielsetzung der SüdWest Galerie ist es, zunehmend den aktuellen Tendenzen zeitgenössischen Schaffens im Kontext der Kunst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine öffentliche Plattform zu schaffen. Dies soll vor allem auch durch eine verstärkte kunstwissenschaftliche Auseinandersetzung geschehen.