Ziemlich schwarz – weiß

18.09. – 09.10.2022

Anemone Rapp
Gertrud von Winckler
Helmuth Hager

Vernissage:
Sa. 17.September 2022, 18 Uhr

Ort:
Alte Schranne (1. OG)
Bei den Kornschrannen 2
86720 Nördlingen

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Fr: 15 – 18 Uhr, Sa./So. & Feiertag: 12 – 18 Uhr

Nach Voranmeldung können Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten durch die Ausstellung geführt werden.
Anmeldung unter Tel. 01575/3599656 oder
E-Mail: kunstvereinnoerdlingen@web.de

Abendöffnung mit Musik:
Mittwoch 28.9.2022 19 – 22 Uhr
Musik mit Timm Schauen und Murat Parlak

Flyer zum Download (PDF): KVN-Flyer-ziemlich_schwarz-weiss-2022

Im Dialog mit der Zeit

13.05. – 06.06.2022

Skulpturen Volkmar Kühn
Papiergraphik Marita Kühn-Leihbecher

Vernissage:
mit Dr. Sebastian Schopplich
Fr. 13. Mai 2022, 19 Uhr

Ort:
Im Kulurzentrum Ochsenzwinger
Basteigraben 4
86720 Nördlingen

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Fr. 15 – 18 Uhr, Sa./So. und Feiertage: 11 – 17 Uhr
Nach Voranmeldung (Tel. 01575/3599656 oder E-Mail: kunstvereinnoerdlingen@web.de) können Gruppen auch außerhalb dieser Öffnungszeiten durch die Ausstellung geführt werden.

Abendöffnung mit Musik:
Mi. 18. Mai 2022 19 – 21 Uhr
Musik mit Horschd Wiedemann

Einladung als PDF: KVN-FlyerFaltblatt_Kuehns2204


MARITA KÜHN-LEIHBECHER
1944 in Gera / Thüringen geboren 1958 — 1971 Lehre und Tätigkeit als Gebrauchswerberin 1971 — 1977 Textilzeichnerin in Gera 1975 — 1991 Mitglied der Förderklasse Malerei / Grafik bei Prof. Elke Hopfe 1977 — 1979 Studium an der Fachhochschule für Angewandte Kunst in Schneeberg 1979 — 1992 Designerin für Textile Flächengestaltung in Gera 1992 Aufbau der Galerie am Wohnort Kloster Mildenfurth seit 1999 Mitglied des VBK Thüringen und des BBK

Personalausstellungen (Auswahl)
Atelier-Galerie am Kloster Mildenfurth, Galerie am Salztorhaus, Naumburg; Galerie Hans Steger, Zeulenroda; Galerie art gluchowe, Schloss Vorderglauchau; Galerie 2 RN Åakirkeby, Bornholm, Dänemark; Studio Galerie Kaditzsch, Grimma; Galerie Rosenkranz, Chemnitz; Bertold Brecht Club, Gera; Kleine Försterei Galerie, Ilmenau; Saale Galerie, Saalfeld; Schlossgalerie, Blankenhain; Schloss Wiligrad, Lübstorf, Schwerin; Otto Dix Haus, Gera; Kunsthalle Vogtland, Reichenbach; Galerie 526, Poieski Osrodek Szutuki, Lodz; Galerie Sophien-Edition, Berlin; Hauptgebäude der Sparkasse Vogtland, Plauen; Kurhaus, Bad Wildungen; Kunst- und Kulturverein e.V., Wernigerode; Galerie am Domhof, Zwickau; Galerie Liebau Burghaun, Fulda; Hauptgebäude der GERAER BANK eG, Gera; Stadtarchiv Dresden; Kunsthaus Avantgarde Apolda; Neues Berlin, Wohnungsbaugenossenschaft Berlin; Inselgalerie Meiningen, Galerie im Bürgerhaus Zella-Mehlis, Theatergalerie Rudolstadt, Produzentengalerie M1 Gera

Arbeiten im öffentlichen Raum
Thüringer Landtag; Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur; Arbeitsamt Suhl; Gewo-Bau Neu Isenburg; Kreiskrankenhaus Greiz; Klinikum Gera; GERAER BANK eG, Gera; Wohnungsbaugenossenschaft Neues Berlin


VOLKMAR KÜHN
1942 in Königsee / Thüringen geboren 1956 — 1958 Lehre als Kerammodelleur in der Sitzendorfer Porzellanmanufaktur 1959 — 1962 Studium an der Fachhochschule für Angewandte Kunst in Leipzig bei Hellmuth Chemnitz (Bildhauer) 1963 — 1964 Tierpfleger im Zoologischen Garten Leipzig seit 1964 freiberuflich künstlerisch in Gera tätig seit 1968 Mitglied des VBK Thüringen und des BBK — lebt und arbeitet in der historischen Klosterschlossanlage Mildenfurth / Wünschendorf

Ausstellungen und Beteiligungen, Stipendien, Preise (Auswahl)
Beteiligung an den Kunstausstellungen der DDR in Dresden 1988 Förderpreis für Porzellanplastik für Figurative Plastik der Gegenwart, 3. Preis, Städtisches Museum Heilbronn und Badisches Landesmuseum Karlsruhe 1989 IV. Triennale der Kleinplastik, Fellbach / Stuttgart 1990 Stipendium der Eschweiler Stiftung Köln 1993 1. Realismus-Triennale im Gropiusbau Berlin 2000 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München 2002 Perron Kunstpreis Porzellan, Erkenbert Museum Frankenthal, 1. Preis 2012 »Kühn & Kühn«, Volkmar Kühn, Skulptur, Marita Kühn-Leihbecher, Papier, im Kunsthaus Avantgarde Apolda 2018 »Skulpturale Bildwelten« Volkmar Kühn im Thüringer Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt 2018 Film: Mitteldeutscher Rundfunk »Lebensläufe — Volkmar Kühn ›Herr der langen Finger‹« 2018 »Skulpturale Bildwelten« Volkmar Kühn im Klosterareal und im Tonnengewölbe Kloster Mildenfurth / Wünschendorf

Arbeiten im öffentlichen Raum
Berlin; Erfurt; Gera; Grimma; Greiz; Ilmenau,;Jena; Königsee; Paulinzella; Wünschendorf;. . . . . .

Auf den Weg gebracht

28.08. – 19.09.2021

20 Jahre Kunstverein Nördlingen

Hans Engelhardt
Helga Hegendörfer
Christine Hubel
Hans-Jürgen Kintrup
Wolfgang Mussgnug
Helmut Ranftl
Marianne Ranftl
Herbert Schweda

Führung:
Fr. 03.09.2021, 18 Uhr, durch Ingrid Wörlen
Do. 09.09.2021, 20 Uhr, durch Sabine Heilig
Mi. 15.09.2021, 19:30 Uhr, durch Wolfgang Mussgnug

Vernissage:
(wenn möglich) am 26.8.2021 um 19:00 Uhr

3-G-Regel, FFP2-Maske, Luca-App oder in Liste eintragen.

Ort:
Alte Schranne (1. OG)
Bei den Kornschrannen 2
86720 Nördlingen

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Fr. 15 – 18 Uhr, Sa./So.: 11 – 17 Uhr
Nach Voranmeldung (Tel. 09081/86786 oder E-Mail: kunstvereinnoerdlingen@web.de) können Gruppen ab 10 auch außerhalb dieser Öffnungszeiten durch die Ausstellung geführt werden.

Einladung zur Ausstellung (PDF): auf-den-weg-gebracht-KVN2021

Kunst in der Stadt | Rundgänge in der Stadt

1. Führung durch St.Georg (Ingrid Wörlen)

Baugeschichte, Ecksches Epitaph, Kanzel, Ziegler-Altar, Sakramentshaus

Termin: Fr 16.7.2021 um 18:00 Uhr
Treffpunkt: Kartenhaus in der Kirche
Dauer: 1Stunde
Kosten: keine

2. Hochaltar von St.Georg (Andrea Kugler/Ingrid Wörlen)

Bildtafeln von Friedrich Herlin im Stadtmuseum, Altargehäuse im Seitenschiff St.Georg, Hochaltar von St.Georg

Termin: Di 20.7.2021 um 17:00 Uhr
Treffpunkt: Stadtmuseum
Dauer 1Std30Min Schluss: St.Georg
Kosten: 3€ (Museumseintritt)

3. Schwerpunkt Glasgestaltung mit W. Mussgnug

Sparkasse, Gemeindezentrum St.Georg, St.Salvator

Termin: Mi 4.8.2021 um 18:00 Uhr
Treffpunkt: Sparkasse Eingang Löpsinger Str.
Dauer 1Std30Min Schluss: Berger Tor
Kosten:keine

4. Rad-Auto-Rundgang mit Sabine Heilig

Termin: Sa 25.9.2021 um 17:00 Uhr
Treffpunkt: früherer Eingang Stadtmuseum
Dauer. 1Std30Min Schluss: Berufsschule
Kosten: keine

 

Für alle Vorhaben sind noch Plätze frei.

Glas – Durchblick?

19.09. – 11.10.2020

Iris Haschek
Silvia Lobenhofer-Albrecht
Rainer Metzger
Wolfgang Mussgnug
Alkie Osterland
Hermann Ritterswürden
Olaf Schönherr
Axel T Schmidt
Christian Schmidt
Susanne Wolf

Führung:
mit Prof. Wolfgang Mussgnug
Mi. 23. September 2020, 20 Uhr
So. 11. Oktober 2020, 11 Uhr

Ort:
Alte Schranne (1. OG)
Bei den Kronschrannen 2
86720 Nördlingen

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Fr. 15 – 18 Uhr, Sa./So.: 11 – 17 Uhr

Nach Voranmeldung (Tel. 09081/86786 oder E-Mail: kunstvereinnoerdlingen@web.de) können Gruppen auch außerhalb dieser Öffnungszeiten durch die Ausstellung geführt werden.

Download:

KUNST ZEI[G]T

Projektraum Löpsinger Straße 11 in Nördlingen

Informationen unter:   https://www.noerdlingen.biz/kunst-zeigt/

Der Nördlinger Stadtmarketingverein „Nördlingen ist’s wert“ ist Veranstalter:

„Wir sehen darin ein Chance, die Kunstschaffenden zu unterstützen, eine leerstehende Fläche, wenn auch nur temporär, zu beleben, die Attraktivität der Nördlinger Innenstadt zu erhöhen sowie die Vielfalt und Einmaligkeit der öffentlichen Angebote in Nördlingen zu fördern und zu erhalten. Der Dank, der hinter KUNST ZEI[G]T steckt, gilt allen Kunstschaffenden, die mit ihrer Kreativität das kulturelle Leben in Nördlingen und der Region bereichern, Dr. Sabine Heilig, die sich schon seit langem im Stadtmarketingverein engagiert und das Projekt konzeptuell und organisatorisch betreut, Ulrich Laufer und den UnterstützernDer Stadt Nördlingen, dem Kunstverein Nördlingen und Farben-Kirchner.“

Jahresgabe Nr. 16

Jahresgabe Nr. 16, Silvia Heger - Schweber

Silvia Heger

Jahresgabe Nr. 16, Silvia Heger - "im Moment"
Jahresgabe Nr. 16, Silvia Heger – „im Moment“
Jahresgabe Nr. 16, Silvia Heger - Schweber
Jahresgabe Nr. 16,
Silvia Heger – Schweber

Alle Arbeiten, sowohl die 2-dimensionalen handgeschöpften Blätter, als auch die 3-dimensionalen Schweber sind Unikate, die einzeln hergestellt werden bzw. wurden.

1. Zweidimensional “im Moment“

Beim Entstehungsprozess werden in das handgeschöpfte Blatt aus asiatischen Fasern z.T. Fragmente aus geschöpften Papieren, Transparent, Garn, Pferdehaar eingearbeitet. Manche Arbeiten sind monochrom gehalten. Sie sind lose fixiert auf weißem Fotokarton (33 x 40 cm) Gewicht incl. Verpackung ca. 100 g pro Stück.

2. Dreidimensionale schwebende Gebilde

Serie: Schweber,  Material: Draht, Transparent, Zellulose; Format: ca.25 x 40 x 30 cm, Gewicht pro Stück ca. 30-40 g.

100 Jahre Bauhaus

31.10. bis 03.11.2019

Figuren aus dem Triadischen Ballett von Oskar Schlemmer, ausgestellt im Bauhaus-Museum Dessau

Der Kunstverein Nördlingen e. V. hatte für Mitglieder und Freunde eine viertägige Reise unter dem Thema „100 Jahre Bauhaus“ nach Dessau und Weimar organisiert. In beiden Städten wurden jeweils die neu eröffneten Bauhaus-Museen besucht, in Dessau außerdem die sogenannten „Meister-Häuser“, und in Weimar das ehemals Großherzogliche Museum, das 1869 errichtet wurde und seitdem als „Neues Museum“ bezeichnet wird. Es zeigt wesentliche Zeugnisse der frühen Moderne und der Anfangszeiten des Bauhauses. Auf dem Heimweg besuchte die Reisegruppe das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt, das eine einzigartige Sammlung deutscher Malerei und Zeichenkunst von 1760 bis 1930 beherbergt.

#JungeRieserVielfalt

14. September – 6. Oktober 2019

Bastian Bickelein
Kinga Eisenbarth
Sandra Forster
Claudia Forster
Heiner Frank
Wolf J. Gruber
Klara Hiemer
Theresa Scheible
Stefan Seiler

Vernissage:
Fr. 13. September 2019, 19 Uhr

Ort:
Reihl`sches Haus
Vordere Gerbergasse 3
86720 Nördlingen

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Sa./So. und Feiertage: 11 – 17 Uhr

Nach Voranmeldung (Tel. 09081/86786 oder E-Mail:
kunstvereinnoerdlingen@web.de) können Gruppen auch außerhalb dieser Öffnungszeiten durch die Ausstellung geführt werden.

Download:

Vitae

Einladung/Plakat

Raumspiel

11.05. bis 02.06.2019

Der Kunstverein Nördlingen präsentiert im Ochsenzwinger an der Hinteren Reimlinger Gasse in Nördlingen vom 11.5. bis 2.6.2019 speziell für den Raum gestaltete Installationen der oberschwäbischen Künstlerinnen Silvia Heger, Barbara Ehrmann und Waltraud Späth.

Die Künstlerinnen gestalten die Installation für den Ochsenzwinger. Silvia Hegers luftig schwebende Plastiken aus Papier und Draht kontrastieren zu erdig – massiven Skulpturen aus Holz, Beton, Stein und Stahl von Waltraud Späth. Großformatige, transluzide Papierfahnen in Wachs von Barbara Ehrmann rhythmisieren den Raum.

Vernissage mit den Künstlerinnen: Freitag, 10.5. um 19:00 Uhr.  Die Ausstellung ist geöffnet an den Freitagen von 15:00 bis 18:00 Uhr  an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 11.00 bis 17:00 Uhr. Während der Ateliertage vom 17.5. bis 19.5. ist die Ausstellung parallel zu den Öffnungszeiten der Ateliers geöffnet. Nach Voranmeldung  (Tel. 09081 86786) können Gruppen auch außerhalb dieser Öffnungszeiten durch die Ausstellung geführt werden.

Toleranz in Comics & Graphic Novels

23.09. – 14.10.2018

Zu sehen sind die Werke von renommierten Künstlern wie David Füleki, Simon Schwartz, Birgit Weyhe oder Isabell Ristow.
Aber auch junge Nachwuchszeichner haben sich mit dem Thema Toleranz auseinandergesetzt.

Öffnungszeiten: Samstag, Sonn- & Feiertage, 11 – 17 Uhr
Führungen: 30. September, 11 Uhr & 4. Oktober, 17 Uhr
Vernissage: Sonntag, 23. September, 11 – 13 Uhr
Einführungsvortrag: Dr. Sabine Heilig
Begleitprogramme: Vorträge

„Der Gott der Bibel und des Korans“
Referent: Prof. Dr. Gunter Wenz
Dienstag, 9.10.2018, 20 Uhr
Veranstalter: Evang. Bildungswerk, Tutzinger Freundeskreis

„Die Angstprediger: Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern“
Referentin: Liane Bednarz
Sonntag, 7.10.2018, 11 Uhr
Veranstalter: Evang. Bildungswerk, Bücher Lehmann

Jahresgabe Nr. 15

Jahresgabe Nr. 15 des Kunstvereins Nördlingen

Marita Mattheck (geb. 1950)

INSIDE/OUT I, 2017
INSIDE/OUT II, 2017

Hochdruck auf Feinkarton
20 x 20 cm, Papiergröße 30 x 30 cm
Signierte, nummerierte und auf je 50 Exemplare limitierte Auflage


Variationsreich präsentiert die Malerin und Grafikerin Marita Mattheck in der diesjährigen Jahresgabe des Kunstvereins die druckgrafischen Möglichkeiten des Hochdrucks. Der unterschiedliche Charakter beider Motive ist das Resultat der beim Druck variierten Verwendung der jeweiligen Druckplatten. Mit zwei Platten bei INSIDE/OUT II, bei Variante INSIDE/OUT I sogar mit fünf Platten gedruckt, erzeugt die Künstlerin zwei Motive in ganz unterschiedlichen Ausprägungen.

Das quadratische schwarze Liniengebilde, das bei beiden als oberste Setzung auf dem Hintergrund steht, ist zweigeteilt und besteht aus einer breiten Gitterform auf der einen Seite sowie einer von Bögen und diagonalen Linien bewegten zweiten Form. Dem genauen Betrachter wird auffallen, dass die schwarze Form in INSIDE/OUT II durch eine Spiegelung und zugleich 180 Grad Drehung der Druckplatte in einem hellen Grau ein weiteres Mal im Hintergrund erscheint.

In INSIDE/OUT I bilden grafisches Gerüst und Farbflächen in Rot und Grau eine in sich ruhende, ausgewogene Komposition. Das schwere Dunkelrot links unten bildet sozusagen das Fundament der Form. Es wird durch die schwarzen Linien umrandet. Die beiden mittelgrauen Flächen sind auf den rechten Bildbereich begrenzt und bieten zur roten Form einen gewissen Ausgleich. Die farblichen Flächensetzungen in diesem Motiv sind immer so gewählt, dass sie die hellen Leerräume nicht völlig ausfüllen, wodurch reizvolle Öffnungen und Lichter entstehen. Die im oberen Bildteil befindlichen grauen Farbflächen werden von weißen horizontalen Linien strukturiert und bilden einen farblichen Abschluss. Die lineare Fassung der Darstellung bleibt in diesem Motiv am rechten Bildrand ausgespart – dort öffnet es sich in den Bildraum.

Die quadratische Grundform ist im zweifarbigen Werk INSIDE/OUT II ähnlich angelegt, jedoch bildet am linken Rand die hellgraue Motivbegrenzung des gespiegelten Drucks im Hintergrund eine lichte, jedoch gut sichtbare optische Abgrenzung zum Umraum, wodurch das Quadrat geschlossen wirkt.

Marita Mattheck, die für diese Hochdrucke mit einem modernen Material vergleichbar dem Linolschnitt gearbeitet hat, gibt nichts Abbildhaftes wieder, sondern konzentriert sich ganzbewusst auf abstrakte Formen, auf deren räumliche Strukturierung und Wirkung und stellt damit formale Prinzipien in den Vordergrund.

Geschickt sind die Gewichte im Bild verteilt und werden in ausgewogenen Kompositionen präsentiert. Bildelemente treten hervor und wieder zurück, je nach perspektivischer Ausrichtung – Innen/Außen, INSIDE/OUT. So wird zum dominanten, schwarzen Grundgerüst Spannung aufgebaut.

Die Künstlerin hat ihre bildnerische Vorstellung zu unserer Jahresgabe folgendermaßen beschrieben: „Meine Idee war es, zusammenfassende Eindrücke der Stadt Nördlingen nach der Ausstellung ‚ausgetauscht‘ im Kunstverein Nördlingen einfließen zu lassen.“ Das heißt, die Motive wurden angeregt von der Architektur, den Fachwerkhäusern, den Türmen und Gebäuden sowie den freien Flächen und Plätzen innerhalb und außerhalb der Stadtmauern und im persönlichen Erleben dieser Eindrücke von unterschiedlichen Blickachsen aus. Auch der Blick von oben auf die Stadt hinab, kann in den Bildern wiedergefunden werden.

Bei all diesen gedanklichen Bezügen, so Marita Mattheck, soll „es doch ein abstraktes Bild sein.“ Die damit verbundene Reduzierung auf das Wesentliche lässt Raum für eigene Gedanken.

Diese exklusiv für den Kunstverein Nördlingen entstandene Serie steht für das künstlerische Prinzip der Umsetzung konkreter zu autonomer Form. Im Ergebnis sind dabei zwei aufeinander bezogene, ästhetisch sehr ansprechende abstrakte Werke entstanden. Marita Mattheck, die 1978 ihr Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Prof. Ludmilla von Arseniew abschloss, lebt und arbeitet im südpfälzischen Leimersheim. 2017 stellte sie zusammen mit fünf weiteren KünstlerInnen vom Zehnthaus Jockgrim in der Reihe „ausgetauscht“ im Kunstverein Nördlingen in der Post aus.

Dr. Sabine Heilig, im November 2017

VULGÄRIMPRESSIONISMUS

06.10.2017 – 05.11.2017

Friedemann Hahn, Florian Heinke, Amalia Theodorakopoulos

Friedemann Hahn, langjähriger Professor für Malerei an der Kunsthochschule Mainz in der Johannes Gutenberg-Universität, und zwei seiner ehemaligen Schüler, Florian Heinke und Amalia Theodorakopoulos, haben bereits schon mehrfach gemeinsam ausgestellt. Heinke, der seine Malerei als BLACK POP bezeichnet, greift im Unterschied zur Pop Art provokant und teils ungeschönt Gesellschaftskritisches und Beziehungsgeflechte auf. Die Gemälde von Theodorakopoulos beschäftigen sich mit der Ambivalenz des Erinnerns. Sie verarbeitet darin traumatische Figurenkonstellationen aus dem unerschöpflichen Fundus privater und medialer Bilder.

Der dualistische Ausstellungstitel VULGÄRIMPRESSIONISMUS, geprägt von Hahn, nimmt Bezug auf die suggestive Kraft von Bildern und die inszenatorische Welt der Malerei, die über der Lebenswirklichkeit steht. Seine übermalten Filmstills unterstreichen die Intensität und Konzentration des festgehaltenen Moments.


Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 6. Oktober 2017 um 19 Uhr

Einführung Dr. Sabine Heilig

Geöffnet
Freitag 15 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr
und am 1. November 2017 (Allerheiligen)

Führungen
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19 Uhr
Sonntag, 22. Oktober 2017, 11 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung 09081 275689

Herbstfest mit dem Kulturforum Nördlingen

30.09.2017

am Samstag, 30. September 2017 um 19 Uhr
im Konzertstadl in Reimlingen um 19 Uhr.

Musikalischer Höhepunkt ist das Konzert von Davide Sgorlon, der extra für uns dem Piemont angereist ist.

Manche werden ihn von unserer letztjährigen Kunstfahrt nach Turin kennen, als er das Gartenfest des Künstlers Johannes Pfeiffer in Lanzo musikalisch begleitete.

www.davidesgorlon.com

Der Künstler an der Gitarre hat einen persönlichen Klang entwickelt, bei dem die World Music, der Jazz, der Blues, die minimalistische Musik durch die unkonventionelle Verwendung der Akustikgitarre neue Klangfüllen und neue Lösungen hervorrufen.

Davide Sgorlon geht über das traditionelle Konzept der Akustikgitarre hinaus .Er erprobt neue Techniken am Instrument, die neue kompositionelle und experimentelle Ideen mit sich bringen, das Potential an Klang und Ausdruck dieses Instruments wird so um ein Vielfaches erhöht.

Eine Kostprobe gefällig?

Dann besuchen Sie uns auch auf der Nördlinger Kulturnacht in der Alten Schranne am Freitag, 29. September 2017 (Auftritt Davide Sgorlon um 22 Uhr) oder bei:

https://www.youtube.com/watch?v=7gxH0zTBc3E

Der Preis für das Konzert und kleine Gaumenfreuden beträgt 15,00 € an der Abendkasse.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihre

Dr. Sabine Heilig und das Vorstandsteam vom Kunstverein Nördlingen